Lebenshaltungskosten in Paraguay

Lebenshaltungskosten in Paraguay

Beitragvon Paraguay Forum » Mo 21. Jun 2010, 13:26

Eine Anstellung in Paraguay kommt für Europäer meist nicht in Frage, es sei denn, man ist bereit für einen Monatslohn von 100 - 150 Euro , 6 Tage die Woche a` 8 Std. = 48 Std. zu arbeiten. Die Alternative ist eine selbständige Tätigkeit. In Paraguay gibt es immer Bedarf an handwerklichen Dienstleistungen. Da es dort kaum Ausbildungsmöglichkeiten gibt, sind handwerkliche Berufe wie Tischler, Maurer,.Schlosser etc. sehr gefragt. Die europäische Zuverlässigkeit und Qualität wird hier sehr geschätzt.
Hier gibt es keinerlei Unterstützung vom Staat. Eine soziale Absicherung wie in Europa, gibt es in Paraguay nicht. Allerdings braucht man in Paraguay kaum Seuern auf das Einkommen zahlen.
Die Menschen in Paraguay haben es nicht so eilig wie wir Deutschen. Wer also auf Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit großen Wert legt, wird schnell verzweifeln.
Je nach dem was Sie für Ansprüche haben, benötigen Sie monatlich 500 - 1000 Euro, um ein angenehmes und stressfreies Leben in Paraguay zu führen. Finanzielle Rücklagen für die ersten Jahre, sowie ein Startkapital für erste Anschaffungen werden unbedingt empfohlen.
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Re: Lebenshaltungskosten in Paraguay

Beitragvon Salvaje » Sa 14. Aug 2010, 11:29

100-150 € dürfte sich auf Arbeiter beziehen? Was verdienen qualifizierte Angestellte aus der, möglicherweise dünnen, Mittelschicht?
was verdient z.B. eine Krankenschwester oder ein in einem staatlichen Krankenhaus angestellter Assistenzarzt ?
Wieviel % der Bevölkerung gehören zur Mittelschicht?
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Re: Lebenshaltungskosten in Paraguay

Beitragvon Paraguay Forum » Sa 14. Aug 2010, 15:23

Wenn Du es so genau wissen möchtest, dann schau auf https://www.cia.gov/library/publication ... os/pa.html


Gruß
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Re: Lebenshaltungskosten in Paraguay

Beitragvon Salvaje » So 15. Aug 2010, 17:44

Die CIA liefert die wirtschaftlichen Eckdaten mehr leider nicht.
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Re: Lebenshaltungskosten in Paraguay

Beitragvon Auswanderer » Sa 25. Sep 2010, 15:12

Hallo,

ein Deutscher wird mit einem Einkommen von 150 Euro im Monat sicherlich nicht klar kommen.
Die Ansprüche müssten bei diesen Einkommen extrem herunter geschraubt werden. Sicherlich kommt es auch darauf an wo man sich aufhält. Die Kosten in Asuncion sind wesentlich höher als in einen abgelegeneren Ort.

Gruß Auswanderer
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Re: Lebenshaltungskosten in Paraguay

Beitragvon Paraguay Forum » So 26. Sep 2010, 00:42

Wenn man in Asuncion nach halbwegs normal-europäischen Maßstab leben möchte, ist es kaum günstiger, als in Deutschland. Strom, Wasser, Treibstoff sind günstiger, die Miete nicht. (kommt natürlich darauf an, ob man in La Chacarita oder in Mburucuya wohnen möchte) Und wer sich nicht den ganzen Tag von Chipas ernähren will, der greift u.U. auch in normalen Supermärkten (S6, Stock, España) ganz schön tief in die Tasche. Nicht alles, was in Asu günstiges Grundnahrungsmitte ist, ist nach unserm europäischen Geschmack. Importwaren sind immer teuer - nicht nur im Casa Rica. Bier ist teurer als in Deutschland - und (nach meinem Geschmack) eher schlechter. Das meiste Zeug ist süß oder fettig - oder beides. Seefisch gibts gar nicht (von Sardinen mal abgesehen), ansonsten nur Thun in der Büchse. Quarkt gibts nur an einer einzigen Stelle (von einem Schweizer) - da gibts auch den besten Käse. Milch ist auch nicht günstig (obwohl es in Paraguay ja eigentlich nichts mehr als Rinder gibt) Naja, und dann kommen noch Auto- Versicherung und Steuer, Krankenversicherung, Internet, Handys, die Empleada, Geld für den Wachmann oder die Sicherheitsfirma......etc.
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Re: Lebenshaltungskosten in Paraguay

Beitragvon Jacky997 » So 10. Okt 2010, 09:54

http://paraguaynoticias.mediaquell.com/2009/03/13/ueberleben-in-paraguay-783556/
ein netter link
Ich reise bald in dieses Land- auch mit der Idee dorthin mal auszuwandern - http://www.urlaubparaguay.de.tf/
Ich glaube man könnte mit sehr wenig Geld dort klarkommen (200 Euro im Monat), wenn man eben nur so lebt wie die Leute, die ums überleben kämpfen müssen, ne Hütte im Dreck, kein fließendes Wasser, keine Aussicht auf einen Arzt, oder womöglich Krankenhaus, ... aber wer will das freiwillig machen?
Ich war beeindruckt vom oberen link
und noch was nettes http://www.urlaubparaguay.de.tf/ Waffenhandel in Paraguay
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Re: Lebenshaltungskosten in Paraguay

Beitragvon Schmitz » Fr 22. Okt 2010, 17:31

Seefisch gibts gar nicht (von Sardinen mal abgesehen), ansonsten nur Thun in der Büchse.
Leider nicht ganz richtig, im Casa Rica gibt es oft auch Bratheringe, Makrelen oder andere Heringe in Dosen. Im Hiperseis bekommt man auch Lachs. Ich kenne auch jemand der Forellen importiert.
Natürlich alles mindestens doppelt so teuer wie in Deutschland.
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Re: Lebenshaltungskosten in Paraguay

Beitragvon Salvatore » Di 4. Jan 2011, 21:36

Ok Ok , mal ne Frage......

Gibts Kartoffel bei Euch.
Wie wärs mit drei mal in der Woche Gemüsesuppe vor allem mit Kartoffeln und Karotten.
Wenig Fleisch , viel Wasser dazu.
Oder Kartoffel einfach nur kochen.
Wenn man beim Bauern direkt einkauft , müsst man doch das ganze billiger als im Supermarkedo bekommen ?
Scheisshauspapier braucht man nicht , da man eh in eine Grube macht.
Dann nimmt man eben Gras.
Die Einheimischen leben doch auch von 200 Euros im Monat ?

Gruss Salvatore
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Re: Lebenshaltungskosten in Paraguay

Beitragvon Paraguay Forum » Mi 5. Jan 2011, 03:57

Klar gibt hier Kartoffeln, die Dinger kommen schließlich aus Südamerika - aber Manoika ist noch kalorienhaltige und noch dazu billiger, aber bei allem Respekt: was bedeutet denn "Leben" für Dich? Das wäre doch nur "überleben" - und das ist allemal komfortabler in D-land.......
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